An unsere bisherigen Anbieter. Sie wissen, wer Sie sind.

Wir haben diesen Betrieb aufgebaut. Mit eigener Hand, eigenem Namen, eigenem Risiko. Und dann haben wir ihn Ihnen überlassen. Stück für Stück, Abo für Abo, ohne es zu merken.

Wir zahlen monatlich dafür, in unsere eigene Firma zu dürfen. Wir fragen einen Rechner, den wir nie gesehen haben, ob wir heute arbeiten können. Wir warten in Ihrer Hotline wie beim Amt, nur teurer. Und wenn irgendwo auf der Welt jemand einen Haken setzt, steht unser Betrieb still. Unserer.

Wir haben gesehen, wie schnell aus Handelspartnern Druckmittel werden. Wie Dienste, Konten und Daten über Nacht zur Verhandlungsmasse fremder Politik wurden. Wer glaubt, das treffe nur Konzerne, hat das Kleingedruckte seiner Cloud nie gelesen.

Wir haben das lange hingenommen. Man tut das. Es lief ja.

Es läuft nicht mehr.

Ab heute gehört dieser Betrieb wieder uns. Ganz. Die Daten. Die Systeme. Die Entscheidung, wann Feierabend ist und wann nicht. Wir fragen niemanden mehr um Erlaubnis – am wenigsten jemanden, der unseren Namen nicht buchstabieren kann.

Wir bedanken uns für die Zusammenarbeit. Das ist der letzte höfliche Satz.

Wir kündigen.